prevent-a-bite ¦ biel„prevent a bite“ ist ein interaktives Projekt zur Vermeidung von Unfällen zwischen Kind und Hund für Schulklassen der 1. - 4. Klasse und Kindergarten. Unsere Besuche haben zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern spielerisch Verhaltensregeln gegenüber bekannten und unbekannten Hunden beizubringen. Beispiele aus dem Alltag werden besprochen, Lösungen erarbeitet und das richtige Verhalten in diesen Situationen in Rollenspielen und direkten Begegnungen mit den Hunden geübt. Dabei erhalten die Kinder Gelegenheit, Sicherheit im Umgang mit Hunden zu erwerben und Ängste abzubauen. Sie lernen, weshalb falsches Verhalten bei Hunden unerwünschte Reaktionen hervorrufen kann.
Die Schulbesuche dauern 2 Lektionen (Kindergarten 1 Stunde) und wir benötigen für die Durchführung genügend Platz (Turnhalle, Aula oder ähnliches).
Der direkte Kontakt mit den Hunden ist für jedes Kind freiwillig und interessierte Eltern sind natürlich jederzeit willkommen.
Bei Kindern mit diagnostizierter Hundehaarallergie übernehmen die Eltern die Verantwortung für deren Teilnahme.
John Uncle, ein erfahrener Hundetrainer,entwickelte 1990 in England das Programm „prevent a bite“. Sinn dieses Projekts ist es den Kindern zu zeigen, wie sie mit Hunden umgehen müssen. Im Jahr 1996 holte die Tierärztin Linda Hornisberger das Projekt in die Schweiz. Sie passte es mit den anderen Mitgliedern der Gruppe „prevent a bite“ Bern und Umgebung unseren Verhältnissen an. Zur gleichen Zeit lancierte eine befreundete Gruppe in Schaffhausen das Projekt. Inzwischen hat es auch in anderen Regionen der Schweiz, vor allem in der Romandie, Fuss gefasst.
Verschiedene Statistiken haben gezeigt, dass Kinder häufiger gebissen werden als Erwachsene. Viele dieser Unfälle könnten vermieden werden. Kinder treffen in den verschiedensten Alltagssituationen auf Hunde, etwa auf dem Schulweg, Spielplatz oder vor Geschäften. Korrektes Verhalten bei solchen Begegnungen kann sie vor Unfällen bewahren.
Das Projekt wird von der STVV (Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Verhaltensmedizin) und vom BVET (Bundesamt für Veterinärwesen) für Schulklassen der Unterstufe und Kindergarten empfohlen.